Wahlmöglichkeiten & Flexibilität: ein Gespräch mit Midwich über die technischen Herausforderungen hybrider Arbeitsmodelle

Viele Jahre schien es eine Utopie: flexibles Arbeiten ohne Stigma. Mittlerweile ist dieser Ansatz für viele Realität geworden, jedoch nicht ohne gewisse Herausforderungen.

Viele Unternehmen nutzen die sich bietende Gelegenheit mit dem Ziel, das optimale Gleichgewicht zwischen Produktivität und Wohlbefinden herzustellen, eine neue Generation von Talenten anzuziehen und gleichzeitig den Bedürfnissen ihrer etablierten Belegschaft Rechnung zu tragen.

Simon Hayes, Experte für Collaboration und Meeting Spaces bei Sharp/NEC, spricht mit Chris Southern von Midwich über potenzielle Herausforderungen und ihre Lösungen.

Chris Southern, General Sales Manager, Enterprise solutions, Midwich Ltd.

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Simon: 2020 haben viele Unternehmen ein wahres Wunder vollbracht, indem sie ihrer Belegschaft unter äußerst schwierigen Umständen das Arbeiten von zu Hause ermöglichten. Worauf sollten sich Unternehmen jetzt, wo sich die Lage langsam wieder entspannt, konzentrieren?

Chris: Die Unternehmen konnten während dieser Zeit viel Erfahrung sammeln und sind nun auf der Suche nach Technologien, die ihre hybride Belegschaft auf absehbare Zeit unterstützten. Und das dürfte in jedem Einzelfall anders aussehen – denn darum geht es ja im Endeffekt bei einem flexiblen, agilen Arbeitsmodell.

Ausschlaggebend ist jedoch immer, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut vernetzt fühlen. 2020 war alles auf das Arbeiten im Homeoffice ausgerichtet, doch vielen Angestellten stehen dafür nicht die geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. Das kann zu Konflikten führen. Deshalb halten viele Unternehmen verstärkt Ausschau nach Technologien, die das Arbeiten von überall aus möglich machen.


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Simon: Um das zu schaffen, müssen Unternehmen einen Weg finden, um ein gewisses Gleichgewicht zwischen Telearbeit und Büroarbeit herzustellen. Wie lässt sich das am besten bewerkstelligen?

Chris: Das gelingt am ehesten, wenn die Belegschaft das Gefühl hat, dass sich der Weg an den Arbeitsplatz lohnt und die Arbeitszeit produktiv genutzt werden kann. Persönliche Meetings werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Einen Raum zu schaffen, der zu kreativem Denken und zur Zusammenarbeit anregt, ist dafür von entscheidender Bedeutung. Ein zentrales Element, das zum Erreichen dieses Ziels beitragen kann, sind Technologien. Meeting-Teilnehmende, die sich remote dazuschalten, müssen sich ebenso dazugehörig fühlen wie die direkt Anwesenden. Das allein reicht aber noch nicht. Auch im Raum selbst muss für eine einladende und angenehme Atmosphäre gesorgt sein.

Das Schlagwort lautet in diesem Zusammenhang: Flexibilität. Räume müssen sich auf verschiedene Bedürfnisse abstimmen lassen und auch unter Einhaltung der Abstandsregeln ausreichend Platz für unterschiedlich große Gruppen bieten sowie gleichzeitig wichtige Aspekte für Komfort und Wohlbefinden berücksichtigen. Dazu gehört beispielsweise das Raumklima. Sensor-Technologien sind dabei eine intelligente Möglichkeit, um Raumparameter wie die Luftqualität zu optimieren und die Nutzung an die Kapazität anzupassen.


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Simon: Was stellt Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung bei der Nutzung von Meetingräumen dar?

Chris: Konnektivität! Es gibt nichts Frustrierenderes als Technologien, die nicht funktionieren. Das AV-Equipment in den Meetingräumen soll die Kommunikation erleichtern, hat jedoch häufig seine Eigenheiten: ein wildes Durcheinander von Kabeln, fehlende Adapter, unauffindbare Fernbedienungen, kein Signal...

IT-Abteilungen mangelt es bekanntermaßen häufig an den erforderlichen Ressourcen. Sie sollten deshalb nicht für derart simple Aufgaben hinzugezogen werden müssen. Alles, was man braucht, ist ein funktionsfähiger Anschluss, und die einfachste und gängigste Lösung ist oft eine feste Verkabelung.


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Simon: Sie haben gerade die angespannte Ressourcenlage in den IT-Abteilungen angesprochen. Inwiefern könnten Technologien noch dazu beitragen, hier den Druck ein wenig zu reduzieren?

Chris: Gibt man den Anwendern die Möglichkeit, auf bereits bekannte Tools und Applikationen zuzugreifen, sinkt die Nachfrage nach zeitraubenden Schulungen und zusätzlicher Unterstützung. Das stärkt auch die etablierte Belegschaft. Weiterhin die vertrauten Systeme nutzen zu können, gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit und baut Abwehrhaltungen gegenüber Veränderungen ab. Aus diesem Grund waren auch Initiativen wie „Bring your own Device (BYOD)“ oder „Bring your own Meeting (BYOM)“ so erfolgreich. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Laptops oder Tablets anschließen, nutzen sie weiterhin die vertraute Oberfläche, nur auf einem größeren Bildschirm, der dann mit anderen Teilnehmenden des Meetings geteilt werden kann.

Auch mithilfe von Standardisierung lässt sich der Druck ein wenig herausnehmen. Kommen an verschiedenen Standorten die gleichen Technologien zum Einsatz, wächst nicht nur das Selbstvertrauen der Anwender, auch die Support-Teams profitieren davon.


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Simon: Sie erwähnen einen weiteren wichtigen Punkt: das Gefühl der Verbundenheit. Ist es für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die remote arbeiten, überhaupt möglich, sich ebenso integriert und geschätzt zu fühlen wie die Kolleginnen und Kollegen vor Ort?

Chris: Wir haben während des Lockdowns mit unserer UC-Erfahrung dazu beigetragen, Video-Meetings als Teil der neuen Normalität zu etablieren. Inzwischen sind vor der Kamera alle selbstbewusster und entspannter – und gleichzeitig nachsichtiger, was die doch eher speziellen Abläufe von Remote-Sitzungen betrifft.

Für eine erfolgreiche Online-Besprechung kommt es vor allem auf höchste Qualität bei der Audio- und Video-Wiedergabe an. Mittlerweile stehen zahlreiche Peripheriegeräte und Tools zur Auswahl.


Mit einer von Microsoft oder Zoom zertifizierten Lösung müssen Sie sich jedoch um die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Herstellersystemen keine Sorgen machen und können auf ein hochwertiges Meeting-Erlebnis vertrauen. Wenn man Sie genauso gut sehen und hören kann wie Ihre Kolleginnen und Kollegen, ist es fast so, als wären Sie persönlich anwesend.


Simon: Auf welche Weise kann Sharp/NEC Unternehmen Ihrer Meinung nach in dieser dynamischen Arbeitsplatzumgebung unterstützen?

Chris: : Ein großer Vorteil von Sharp/NEC besteht in der breiten Produktpalette und der Möglichkeit, eine ganze Lösung perfekt an individuelle Anforderungen anzupassen. Und speziell in Bezug auf Hybrid-Arbeitsmodelle und die potenziellen Herausforderungen fällt mir das NEC WD551 Windows Collaboration Display ein. Es verfügt über alle Funktionen, die Unternehmen und Mitarbeiter heutzutage benötigen. Ich bin sehr froh darüber, dass Midwich diese Lösung als Teil unseres Unternehmensportfolios anbieten kann.

Simon: Vielen Dank für das Gespräch. Die Zukunft mag einige Herausforderungen für uns bereithalten, aber auch viele spannende Möglichkeiten! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

Weitere Informationen dazu, was die neuen Hybrid-Arbeitsmodelle für die Zukunft bedeuten, finden Sie hier:

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